Nachhaltigkeit

Wir haben verstanden: Unsere Ressourcen sind endlich. Umso wichtiger ist es, Verantwortung zu übernehmen für einen bewussten und schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen. Dazu zählen für uns auch die Einhaltung von Sozialstandards und der faire Umgang mit Partnern und Lieferanten. Bei Peter Hahn ist eine ökologisch und sozial nachhaltige Entwicklung deshalb Bestandteil des ethischen Grundverständnisses und der Unternehmensstrategie. Unser Engagement umfasst die Bereiche Mensch, Umwelt und Produkte.

Verantwortung übernehmen

Wir schauen genauer hin: Die Arbeitsbedingungen bei unseren Lieferanten sind uns sehr wichtig. Unsere Mitarbeiter sind regelmäßig vor Ort, um sich selbst ein Bild von den Arbeitsbedingungen zu machen. Im Juni 2012 wurde sogar eigens dafür ein Nachhaltigkeitsreferat geschaffen. Wir sind überzeugt, dass die Einhaltung von Sozialstandards eng mit der hohen Qualität unserer Produkte verknüpft ist.

Seit 01.01.2013 ist Peter Hahn zudem Mitglied in der Business Social Compliance Initiative (BSCI). Ziel dieser Initiative ist die Verbesserung von Sozialstandards in der weltweiten Lieferkette. Unter den mittlerweile ca. 1.700 Mitgliedern sind auch Marken, die von Peter Hahn vertrieben werden, u. a. Brax, Gerry Weber, Windsor, Triumph und Olymp.

Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: http://www.bsci-intl.org/

Weitere Infos finden Sie auch in verschiedenen Beiträgen auf unserem Blog.

PETER HAHN investiert weiter in Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit wird für unsere Kunden und die Öffentlichkeit immer wichtiger. Auch ist es essenzieller Bestandteil unseres ethischen Grundverständnisses und unserer Unternehmensstrategie. Insbesondere liegt der Fokus auf den Sozialstandards in der Produktion. Den hohen Stellenwert unterstreicht auch, dass wir uns mit Rolf Heimann professionelle Unterstützung durch einen Nachhaltigkeits-Experten der ersten Stunde ins Unternehmen geholt haben. In seiner bald 30-jährigen Laufbahn als Pionier auf dem Gebiet der Textilökologie entwickelte Rolf Heimann u. a. umweltfreundliche und biologisch abbaubare Farbsysteme und Beschichtungen für Textilien und führte ein Beratungsunternehmen zur ökologischen Optimierung von Textilien. Heute ist Rolf Heimann Vorstand der hessnatur Stiftung.

Langfristig profitieren alle Lieferanten vom PPP

Zusätzlich zu unserem bereits seit 2013 bestehenden Engagement in der BSCI (Business Social Compliance Initiative) sind wir seit Mai 2016 Teilnehmer eines Public Private Partnership-Projekts (PPP).  Das PPP-Projekt wird durch die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH  aus öffentlichen Mitteln des develoPPP.de – Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mitfinanziert. Im Rahmen dieses Projektes wird unsere Nachhaltigkeitsstrategie optimiert  und konkret vor Ort in den Beschaffungsmärkten ein individuelles Schulungsprogramm für Lieferanten aufgesetzt und durchgeführt.

Konkret bedeutet das, dass wir drei ausgewählte Lieferanten in Südchina in den nächsten zwei Jahren durch individuelle und umfassende Schulungsprogramme unterstützen werden. Dieses Projekt beinhaltet sowohl für das jeweilige Management als auch für die Mitarbeiter der Lieferanten vor allem die Themenbereiche Sozialstandards, Umweltstandards sowie die Verwendung von Chemikalien. In Südchina haben wir in Zusammenarbeit mit unserem lokalen Partner Consulting Service International das Qualifizierungsprogramm mit unseren Lieferanten bereits gestartet. Nach einem Kick Off Meeting haben in den Fabriken erste Bestandsaufnahmen zu Arbeitsbedingungen und Umweltschutz stattgefunden. Mittel- und langfristig werden sowohl unsere Einkaufsagentur TriStyle Sourcing sowie alle anderen Lieferanten von den Erfahrungen und gewonnenen Erkenntnissen profitieren.

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Nachhaltigkeit – Produktion

Unser aller Umweltbewusstsein hat sich in den letzten Jahren verändert: Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit rücken bei vielen von uns wieder in den Fokus.

Mit dem Peter Hahn Label Green Cotton zeigen wir dieses wiederentdeckte Bewusstsein von seiner schönsten Seite. Denn Green Cotton verwendet für die Produktion seiner zauberhaften Mode ausschließlich organische Baumwolle ohne chemischen Dünger oder Pestizide. Das ist sozusagen Mode mit gutem Gewissen.

Natürlich werden Umweltaspekte durch zertifizierte Kontrollsysteme nachgehalten. Green Cotton hat aber auch ein Auge auf die sozialen Standards ihres Lieferanten, um faire Produktionsbedingungen vor Ort sicherzustellen. Für seine umweltfreundliche und nachhaltige Gesamtphilosophie erhielt das Unternehmen bereits mehrere internationale Auszeichnungen und Preise.

Besonders stolz sind wir darauf, dass seit 2016 auch unsere eigene GREEN COTTON by Peter Hahn-Kollektion durch den Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert ist. GOTS ist weltweit als führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er die einzuhaltenden Sozialkriterien und umwelttechnischen Anforderungen wie den Einsatz von Textilhilfsmitteln, Farbstoffen und Ausrüstungsmitteln entlang der gesamten textilen Produktionskette. Falls Sie mehr zu GOTS nachlesen möchten, können Sie das gerne hier tun: www.global-standard.org/de

Webpelz: Die bessere Alternative zu Pelz

Bei Peter Hahn verzichten wir bewusst auf echten Pelz, weil wir damit einen aktiven Beitrag zum Tierschutz leisten können. Tierschutz ist einer von vielen Aspekten, wie wir im Unternehmen nachhaltig agieren. Bereits seit vielen Jahren verzichten wir bewusst auf Pelze wie Nerz, Fuchs oder Marderhund. Und treffen damit immer öfter auf Zustimmung bei unseren Kundinnen.

Neben fairen Arbeitsbedingungen und einem schonenden Umgang mit unseren Ressourcen, wünschen sich immer mehr Menschen auch ethische Grundsätze im Umgang mit Tieren. Da ist der Verzicht auf Echtpelz ein wesentlicher und wichtiger Aspekt.

Durch den Einsatz hochwertiger Kunstfelle reagieren wir trotzdem auf aktuelle Trends. So verwenden wir Webpelze beispielsweise als modische Applikationen oder kuschelige Krägen bei Jacken oder Mänteln.

Vor ihrem Einsatz prüfen wir unsere Webpelze jedoch eingehend. Unsere Experten im Qualitätsmanagement können sehr gut unterscheiden, ob es sich um tierischen Pelz oder tatsächlich um Kunstpelz handelt. Deshalb können sich unsere Kundinnen zu 100% darauf verlassen, dass sie bei uns ausschließlich Kunstfelle kaufen.

In guter Gesellschaft

Durch die Entscheidung, uns dem „Fur Free Retailer Programm“ (FFRP) anzuschließen, haben wir im Mai 2016 einen entscheidenden Schritt in die öffentliche Wahrnehmung getan. Übrigens: Die internationale Initiative hat bereits mehr als 400 Mitglieder weltweit. Darunter beispielsweise die gesamte Otto-Gruppe, Gerry Weber und Marc O’Polo. Als Unterzeichner der „Pelzfrei-Erklärung“ verpflichten wir uns, keinen Echtpelz in unserem Sortiment anzubieten.

Weitere Informationen zum diesem Thema finden Sie auch unter: www.furfreeretailer.com

Caregora

Warum Caregora das bessere Angora ist

Regelmäßig berichten Medien über die nicht artgerechte Haltung von Tieren und von abscheulichen Tierquälereien zum Zwecke der Herstellung beispielsweise von Fleisch oder Milch. Ähnliche Missstände gibt es leider auch bei der Tierhaltung zu beklagen, wenn es um die Gewinnung von Rohstoffen wie beispielsweise Angora-Haar geht. Wir von Peter Hahn können das weder gut heißen noch mit unseren ethischen Werten vereinbaren.

Deshalb beschreiten wir einen anderen, besseren Weg. So finden unsere Kundinnen bei uns keine Angora-Produkte mehr, bis auf Angora-Artikel des Herstellers Medima. Warum wir bei Medima eine Ausnahme machen, hat seinen berechtigten Grund.

Medima achtet auf die tierfreundliche Gewinnung des Rohstoffs

Medima verurteilt das zweifelhafte Rupfen der Kaninchen zur Gewinnung des Angora-Haars, weil das für die Tiere sehr schmerzhaft ist. Deshalb wird bei Medima nachweislich ausschließlich geschoren. Die Schur findet 3 – 4 Mal im Jahr statt – elektrisch oder per Handschere – und wird sehr schonend durchgeführt. Das Kaninchen verspürt hierbei keinerlei Schmerz. Außerdem verbleibt ein Resthaarkleid von ca. 1 cm, sodass das Tier auch bei niederen Temperaturen nicht friert.

Medima geht noch einen Schritt weiter

Vertrauen ist gut, nachhaltige Kontrolle ist besser. Deshalb hat Medima seine Angora-Wolle aufwendig zertifizieren lassen. Die Angora-Zuchten, aus denen der Rohstoff für Medima-Wäsche stammt, wurden sogar nach dem strengen „Animal Welfare Code“ des britischen Landwirtschaftsministerium zertifiziert. Damit ist die einwandfreie Haltung der Tiere gewährleistet. Das sogenannte Caregora™ ist damit die erste hochqualitativ ausgesuchte und zertifizierte Angora-Faser. Caregora™ erfüllt alle Kriterien einer hochwertigen Naturfaser kombiniert mit der Einhaltung von Richtlinien zur Tierhaltung und des Tierschutzes. Caregora™ ist damit ein Gütesiegel, das ein verantwortungsvolles Naturprodukt auszeichnet, das unter konsequenter Berücksichtigung von internationalen Standards gewonnen wurde. Die Einhaltung dieser Standards wird durch die UL (Underwriter Laboratories, ein unabhängiges, weltweit tätiges Prüfunternehmen) geprüft und bestätigt.

Wenn Sie Interesse an der Produktion von Medima Produkten auf der schwäbischen Alb haben, empfehlen wir Ihnen dieses Video.

Umweltfreundliche Kataloge

Der Wald reguliert unser Klima und ist für uns Menschen ein wichtiger Erholungsraum. Deshalb ist es so wichtig, dass er erhalten wird. Dazu möchte Peter Hahn seinen Beitrag leisten.

Dieser Gedanke spielt auch bei der Produktion unserer Werbemittel eine wichtige Rolle. Deshalb kauft Peter Hahn für seine Werbemittel fast ausschließlich zertifiziertes Papier ein. Seit dem Hauptkatalog Frühjahr/ Sommer 2017 tragen die Kataloge in allen Vertriebsmärkten daher das PEFC Logo, meist auf der Rückseite.

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PEFC ist eine Art „Wald-TÜV“

PEFC steht für „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes” (dt.: Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung) und kann als „Wald-TÜV“ beschrieben werden. Anforderungen sind u.a., dass Mischwälder zu erhalten bzw. auszubauen und Kahlschläge verboten sind. Auch der Einsatz von Pestiziden ist nicht erlaubt. Die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ist das Ziel. Weltweit wurden bereits 303 Mio. Hektar Waldfläche nach PEFC zertifiziert.

Unsere PEFC Zertifizierung hat im August 2016 stattgefunden und muss jährlich nachgeprüft werden. Hierzu kommen Vertreter von TÜV Nord zu Peter Hahn – aber auch die Waldbesitzer direkt werden überprüft. Die gesamte Produktherstellung – vom Rohstoff bis zum gebrauchsfertigen Endprodukt – ist zertifiziert und wird durch unabhängige Gutachter wie TÜV kontrolliert. So stellt PEFC sicher, dass das Logo nicht missbraucht wird. Mit der PEFC Zertifizierung leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit bei Peter Hahn.

Weiterführende Informationen zu PEFC erhalten Sie unter: https://pefc.de/

Das Holz für das Papier der Peter Hahn Kataloge stammt übrigens komplett aus Europa, zum Großteil aus Skandinavien und Deutschland. Kritisches Tropenholz ist bei uns grundsätzlich nicht im Einsatz.