Soziale Verantwortung

Verantwortung in der Lieferkette

Wir wollen, dass die Menschen, die unsere Mode herstellen, geschützt sind. Natürlich gibt es Gesetze, aber die müssen auch eingehalten werden. Deshalb schauen wir ganz genau hin und sind regelmäßig bei unseren Lieferanten vor Ort, um uns mit eigenen Augen davon zu überzeugen, dass hier in puncto Gesundheit und Sicherheit wirklich alles getan wird. Im Juni 2012 haben wir dafür sogar extra ein Nachhaltigkeitsreferat geschaffen. Denn hervorragende Qualität funktioniert nur, wenn die Arbeitsbedingungen stimmen. Davon sind wir überzeugt.

Daher sind wir auch Mitglied in verschiedenen Organisationen. So bei amfori, dem führenden Wirtschaftsverband des europäischen und internationalen Handels, der sich für nachhaltige Lieferketten einsetzt (ehemals FTA Foreign Trade Association). Deren Service amfori BSCI (Business Social Compliance Initiative), die weltweit größte Sozialstandards-Initiative, nutzen wir seit 01.01.2013. amfori hat mittlerweile mehr als 2.300 Mitglieds-Unternehmen, darunter auch diverse Marken, die PETER HAHN vertreibt. Erfahren Sie hier mehr über den Wirtschaftsverband und seine Aktivitäten: www.amfori.org

Im Zuge unserer amfori BSCI Sozialstandards-Aktivitäten auditieren unabhängige Prüfinstitute regelmäßig unsere Lieferanten. Deren Berichte sind die Basis, um gemeinsam die Prozesse kontinuierlich zu verbessern. Zudem bieten wir ein umfassendes Trainingsprogramm an: mit von amfori BSCI durchgeführten Vor-Ort- bzw. Online-Schulungen und PETER HAHN-Lieferantentagen in den Beschaffungsmärkten.

Im Rahmen der amfori BSCI Auditierungen werden Gespräche mit Mitarbeiter*innen der Produktionsstätten geführt. Diese Mitarbeiter-Interviews sind ein elementarer Bestandteil, um potenzielle Missstände in den Produktionen aufdecken zu können. Zusätzlich besuchen Mitarbeitende unserer Einkaufsbüros in regelmäßigen Abständen die Produzenten und bieten Gespräche an.

Sollten im Rahmen eines Audits besonders kritische Situationen, wie beispielsweise ein hohes Sicherheitsrisiko für Mitarbeiter*innen, aufgedeckt werden, greift das amfori BSCI „Zero-Tolerance-Protokoll“. Es schreibt vor, dass sich die amfori BSCI Mitglieder, die Geschäftspartner der betroffenen Produktionsstätte sind, innerhalb von 72 Stunden zu einem „Notfall-Meeting“ treffen, um die Situation schnellstmöglich zu beheben und zusammen mit dem Produktionsbetrieb eine langfristige Klärung für alle Beteiligten zu erreichen.

Und auch ein anonymer Beschwerdemechanismus gehört zum amfori BSCI-Verhaltenscodex. Dadurch haben sämtliche Anspruchsgruppen wie z.B. Fabrikmitarbeiter*innen weltweit die Chance, auf mögliche Missstände aufmerksam zu machen. Mehr zu diesem Thema finden Sie hierIm Rahmen eines Projektes der amfori BSCI zur Einführung eines Beschwerdemechanismus, nehmen wir zusätzlich am Piloten „Speak for Change“ teil. Dieser Pilot wird aktuell in Vietnam mit Lieferanten von amfori Mitgliedern umgesetzt. „Speak for Change“ ermöglicht es Mitarbeitern der Lieferanten mit amfori in Kontakt zu treten und über Sorgen, Hinweise und mögliche Missstände in Betrieben zu berichten. Diese Kontaktaufnahme erfolgt im Web, per Telefon oder Chat und kann auch anonym sein. Die Erweiterung des „Speak for Change“-Beschwerdemechanismus in weiteren Ländern ist geplant. Als amfori Mitglied unterstützen wir dieses Projekt, da wir davon überzeugt sind, dass Mitsprache der Mitarbeiter und Unterstützung der Betriebe maßgeblich zum gemeinsamen Erfolg und guten Arbeitsbedingungen beiträgt. Weitere Infos finden Sie hier.

Darüber hinaus wurde auch ein eigener Beschwerdemechanismus für die TriStyle Group etabliert und in den Produktionsstätten in jeweiliger Landessprache ausgehängt. Erste bereits eingegangene Beschwerden konnten so erfolgreich bearbeitet und abgeschlossen werden.

Als Mitglied der amfori BSCI ist das Recht auf Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen besonders wichtig für Peter Hahn. Daher achtet das Unternehmen darauf, dass die Betriebe in den Produktionsländer Arbeitnehmervertretungen haben und Gewerkschaften zulassen.

Wissenswertes zu unseren Sozialstandards-Aktivitäten lesen Sie auch in unseren Blog-Beiträgen. Besonders stolz sind wir übrigens auf unsere Ehrung beim „Member of the Year Award“ , mit der uns die damalige FTA, heute amfori, im Juni 2017 für unser Sozialstandards-Engagement ausgezeichnet hat.

Unsere Zusammenarbeit mit der hessnatur Stiftung

Den hohen Stellenwert von Nachhaltigkeit bei PETER HAHN unterstreicht auch, dass wir uns mit Rolf Heimann professionelle Unterstützung durch einen Nachhaltigkeits-Experten der ersten Stunde ins Unternehmen geholt haben. In seiner bald 30-jährigen Laufbahn als Pionier auf dem Gebiet der Textilökologie entwickelte Rolf Heimann u. a. umweltfreundliche und biologisch abbaubare Farbsysteme und Beschichtungen für Textilien und führte ein Beratungsunternehmen zur ökologischen Optimierung von Textilien. Heute ist Rolf Heimann Vorstand der hessnatur Stiftung.

Zusätzlich zu unserem bereits seit 2013 bestehenden Engagement in der BSCI (Business Social Compliance Initiative) waren wir von Mai 2016 bis Mai 2018 Teilnehmer eines Public Private Partnership-Projekts (PPP).  Das PPP-Projekt wurde durch die DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH  aus öffentlichen Mitteln des develoPPP.de – Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mitfinanziert. Im Rahmen dieses Projektes wurde in Zusammenarbeit mit unseren Partnern CSI (Consulting Service international) und hessnatur Stiftung unsere Nachhaltigkeitsstrategie optimiert  und konkret vor Ort in den Beschaffungsmärkten ein individuelles Schulungsprogramm für Lieferanten aufgesetzt und durchgeführt.

Konkret bedeutet das, dass wir drei ausgewählte Lieferanten in Südchina in einem Zeitraum von zwei Jahren durch individuelle und umfassende Schulungsprogramme unterstützt haben. Das Projekt beinhaltete sowohl für das jeweilige Management als auch für die Mitarbeiter der Lieferanten vor allem die Themenbereiche Sozialstandards, Umweltstandards sowie die Verwendung von Chemikalien.

Women’s Empowerment Principles (WEPS)

Als Teil unserer Unternehmenskultur verstehen wir das Prinzip von „Fairness und Respekt“ im Umgang mit unseren Mitarbeiter*innen und Partnern. Dazu gehört auch die Gleichberechtigung der Geschlechter.

Die TriStyle Group hat daher die Women‘s Empowerment Principles als Initiative von UN Women und UN Global Compact unterzeichnet. Damit bekennt sich PETER HAHN als Teil der TriStyle Group zu den WEPS Grundsätzen zur Stärkung von Frauen im Geschäftsumfeld.

Mit einer Frauenquote von 79% sowie einer Quote von über 60% bei den weiblichen Führungspositionen sieht sich PETER HAHN in der Verantwortung, die Gleichstellung zu fördern.

Sowohl bei PETER HAHN selbst als auch in Produktionsländern unterstützen wir Frauen unter anderem im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie bei der Erwirtschaftung ihrer finanziellen Unabhängigkeit und Stärkung ihrer Rechte.

„Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist Teil unserer Unternehmenskultur. Wir setzen uns täglich für die Gleichbehandlung aller Mitarbeiter*innen und den respektvollen Umgang miteinander ein. Mit unserer Verpflichtung zu den Women’s Empowerment Principles möchten wir dies zum Ausdruck bringen.“

 

Daniel Gutting, Geschäftsführung Peter Hahn GmbH

Im Jahr 2020 beteiligte sich Peter Hahn außerdem an einem Mulit-Stakeholder-Projekt zum Thema „Gender Based Violence“. Die Initiative entstand gemeinsam mit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) und dem Bündnis für nachhaltige Textilien. Im Rahmen dieses Projekts entstand ein Leitfaden zur Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Gewalt in Sozialaudits: https://www.textilbuendnis.com/jahresthema-2020-gbv/ .

Nachhaltige Produkte

Informationen zu unserem nachhaltigen Sortiment finden Sie hier.

Umweltschutz

Wie wir uns für die Umwelt engagieren lesen Sie hier.

Gesellschaftliches Engagement

Wir lassen Taten sprechen und übernehmen mit verschiedenen Projekten soziale Verantwortung. Lesen Sie hier mehr.

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